Ein ganz normaler Tag; Schulfest einmal anders

Am 25. März fand das Schulfest der GGS Paffrath statt. Die Schule hatte das große Glück nicht nur mit bestem Wetter belohnt zu werden, auch die Weik-Stiftung hatten wir ins Boot holen könne, die mit viel Engagement das Schulfest mitgestaltete.

Die Schüler der GGS Paffrath sollten an dem Tag die Gelegenheit bekommen nachzufühlen, wie es ist, wenn man den Alltag mit einer körperlichen Einschränkung bewältigen muss. So wurden in Klassenräumen, auf dem Schulhof und in der Turnhalle Parcours aufgebaut, in denen die Kinder sich zurechtfinden mussten. Entweder mit verbundenen Augen, mit Krücken oder im Rollstuhl. Auch gab es Aufgaben, die ganz ohne Arme oder Hände ausgeführt werden sollten.

Dazu konnten sich die Kinder den ganzen Tag mit Obst und Gemüse versorgen. Der Supermarkt REWE Jakubek hatte freundlicherweise das gesamte Obst und Gemüse dafür gespendet. Ein herzliches DANKE SCHÖN an dieser Stelle.

Trotz des ernsten oder nachdenklich stimmenden Hintergrunds erlebten die Kinder einen spannenden und herausfordernden Vormittag. Dank der großen Hilfe durch Eltern und Förderverein gab es ein reichhaltiges Buffet und weitere Attraktionen, allen voran das Glücksrad, das den ganzen Tag nicht still stand.

Hier eininge Eindrücke, eingefangen von Frau Baumgarten:

Vorne Herr Weik und Frau Heuckmann. Die Weik-Stiftung war so nett und stattete jedes Schulkind mit einem T-Shirt aus.

Ein Kind musste mit verbundenen Augen einen Hindernis-Parcours durchlaufen und wurde von einem sehenden Kind geführt.

Mit verbundenen Augen durften sich die Kinder hinten aufs Tandem setzen und mussten dem Fahrer blind vertrauen.

Manche Kinder traten auch selbst in die Pedale. Andere nahmen einfach die Füße hoch.

Heißbegehrt waren die Rollstühle in der Turnhalle.

Gebannt probierten die Schüler das Alphabet in Gebärdensprache aus.

Einen Turm bauen oder aufräumen ohne Hände, war eine echte Herausforderung.

Schreiben mit Füßen, hier konnte man es mal ausprobieren.

Wie erwähnt, manche ließen sich lieber fahren.

Hier sollten die Kinder auf einem Bein und mit Krücken verschiedene Hindernisse überwinden.

Mit verbundenen Augen und einem Blindenstock sich in einem Labyrinth zurechtfinden,

das ist gar nicht so leicht. Mit Hilfe haben sie es aber alle geschafft.

Mit Gewichtswesten sollte Übergewicht simuliert werden. Da fiel das Klettern auf dem Klettergerüst gleich schwerer.

Für die Geschwisterkinder und Gäste gab es verschiedene Angebote. Herr Köhn bastelte mit Interessierten luftangetriebene Fahrzeuge.

Wer nichts sieht, muss auch mit den Füßen fühlen.

Das Glücksrad stand den ganzen Tag nicht still.

Auch draußen gab es für Geschwister und Gäste Spielangebote.

Und zwischendurch konnten sich die Kinder immer wieder am Obst- und Gemüsestand stärken. Viel Dank an Herrn Klenner für den leckeren Dipp.

Das gab es zu gewinnen, wenn das Glücksrad an der richtigen Stelle stehen blieb.